Aktualisiert
Gemeinden stehen geschlossen hinter Digitalisierung
Delegiertenversammlung des VTG mit klaren Entscheiden in Weinfelden
An der Delegiertenversammlung des Verbands Thurgauer Gemeinden (VTG) in Weinfelden haben die Gemeinden ein deutliches Zeichen gesetzt: Die Digitalisierung bleibt eines der zentralen Zukunftsthemen.
138 Delegierte aus 66 Gemeinden sowie zahlreiche Gäste, darunter Regierungsrätin Ruth Faller Graf und die Direktorin des Schweizerischen Gemeindeverband, nahmen an der Versammlung teil – insgesamt rund 165 Personen.
Die Geschäfte wurden ohne Gegenstimmen abgewickelt: Sämtliche Anträge des Vorstands fanden Zustimmung, ebenso wurden alle vorgeschlagenen Personen in ihre Ämter gewählt. Die Versammlung präsentierte sich damit geschlossen und entscheidungsfreudig. Martin Belz, langjähriges Vorstandsmitglied wurde verabschiedet und sein grosses Engagement verdankt.
Inhaltlich stand insbesondere die Weiterentwicklung digitaler Lösungen für die Gemeinden im Fokus. Der Verband treibt gemeinsam mit dem Kanton Projekte voran, welche die Dienstleistungen für Bevölkerung und Verwaltung vereinfachen sollen. Die Delegierten unterstrichen mit ihren Beschlüssen die hohe Priorität dieses Themas.
Der Blick in den Geschäftsbericht zeigt, dass die Digitalisierung zunehmend strukturell verankert wird – etwa durch gemeinsame Services und Projekte, die kantonsweit genutzt werden können.
Neben den formellen Beschlüssen bot die Versammlung auch Raum für den Austausch zwischen Gemeinden, Kanton und Partnerorganisationen.
Die klare Zustimmung zu allen Traktanden sowie der starke Fokus auf digitale Entwicklungen zeigen: Die Thurgauer Gemeinden ziehen in zentralen Zukunftsfragen am gleichen Strick.
22.04.2026 Weinfelden
Chandra Kuhn, Geschäftsleiterin VTG