Leistungserbringende ohne kommunalen Leistungsauftrag

Empfehlung Pflegetarife 2017

Gestützt auf § 73 Abs. 3 der Verordnung des Regierungsrates zum Gesetz über die Krankenversicherung (TG KVV) kann der Verband Thurgauer Gemeinden (VTG) mit den Branchenverbänden die Pflegetarife für zugelassene Leistungserbringer ohne kommunalen Leistungsauftrag vereinbaren. Soweit die Gemeinden diesen Vereinbarungen beitreten, gelten die vereinbarten Tarife als Pflegetarife gemäß § 25 Abs. 2 des Gesetzes.


Empfehlung Pflegetarife 2016

Gestützt auf § 73 Abs. 3 der Verordnung des Regierungsrates zum Gesetz über die Krankenversicherung (TG KVV) kann der Verband Thurgauer Gemeinden (VTG) mit den Branchenverbänden die Pflegetarife für zugelassene Leistungserbringer ohne kommunalen Leistungsauftrag vereinbaren. Soweit die Gemeinden diesen Vereinbarungen beitreten, gelten die vereinbarten Tarife als Pflegetarife gemäß § 25 Abs. 2 des Gesetzes.


Vereinbarungen mit Leistungserbringern ohne kommunalen Leistungsauftrag

Seit Inkraftsetzung der Neuordnung der Pflegefinanzierung haben auch Leistungserbringer ohne kommunalen Leistungsauftrag das Recht, bei den Wohngemeinden Restkosten einzufordern, sofern die gesetzlichen Grundlagen erfüllt sind.. Nach der Übergangszeit von 2011 bis 2013 sind die bisherigen Vereinbarungen ausgelaufen. Der VTG hat in intensiven Beratungen neue Lösungen erarbeitet. Diese wurden vom Spitex Verband Thurgau sowie von der ASPS Association Spitex privée Suisse gegengezeichnet und sind seit 1. Januar 2014 gültig. Zu unserem Bedauern ist es jedoch nicht gelungen, auch mit dem Schweizerischen Berufsverband der Pflegefachfrauen und -männer SBK (TG, SG, AR, AI) zu einer Einigung zu gelangen. 

Mit folgenden Verbänden hat der VTG Vereinbarungen abgeschlossen:


Abrechnung der Restkosten zu Lasten der öffentlichen Hand

Im Frühling 2013 wurden die Gemeinden in einem gemeinsamen Schreiben des Spitex Verbands Thurgau und des VTG über die Modalitäten der Abrechnung der Restkosten zu Lasten der öffentlichen Hand im Zusammenhang mit der Vereinbarung des VTG mit Branchenverbänden der Leistungserbringer ohne kommunalen Leistungsauftrag orientiert.

Nachstehend stellen wir Ihnen eine Kopie des Briefes vom 17. April 2013 sowie zwei Excel-Tabellen als Muster zur Verfügung. Diese sind durch den Leistungserbringer zusammen mit der Rechnung und dem Einzahlungsschein einzureichen. Zur Überprüfung ihrer Leistungspflicht und zur Kontrolle braucht die Gemeinde lediglich folgende Angaben:

  • Name und Geburtsdatum des Klienten
  • Tarifstufen gemäss KLV (Tarif 1, 2, 3) in Minuten pro Monat