7. Delegiertenversammlung vom 06.04.2011

Am 06.04.2011 fand die 7. Delegiertenversammlung des VTG in Weinfelden statt. 82 Delegierte und zahlreiche Gäste fanden sich im Saal des Weinfelder Rathauses ein. Nebst den jährlich wiederkehrenden Traktanden waren in diesem Jahr eine Statutenrevision und die Gesamterneuerungswahlen des VTG-Vorstandes und der Kontrollstelle angesagt.

Jahresbericht, Jahresrechnung und Budget mit Erhöhung des Mitgliederbeitrages wurden einstimmig genehmigt. Auch die Traktandenrevision wurde mit einer kleinen Anpassung mit grosser Mehrheit gutgeheissen.

Nach den Rücktritten von Silvia Schwyter, Gemeindeammann Sommeri, Roger Häfner, Leiter Einwohnerkontrolle Weinfelden und Manfred Wagner, Bauverwalter Amriswil und der geplanten Aufstockung des Vorstandes konnten den Delegierten folgende Wahlvorschläge unterbreitet werden:

Margrit Ernst, Leiterin Einwohnerdienste Kreuzlingen, Vertreterin Ressort Einwohnerdienste
Cornelia Komposch, Gemeindeammann Herdern, Behördenvertreterin Bezirk Frauenfeld
Ralph Limoncelli, Stadtschreiber Frauenfeld, Vertreter Ressort Administration und Personal
Beat Preatli, Gemeindeammann Altnau, Behördenvertreter Bezirk Kreuzlingen

Sämtliche Wahlvorschläge, wie auch die wiederangetretenen Vorstandsmitglieder wurden mit grosser Mehrheit als Vorstandsmitglieder für die Legislaturperiode 2011 bis 2015 gewählt.

6. Delegiertenversammlung vom 14.04.2010

Die 6. DV des VTG wurde mit Spannung erwartet. Zum ersten Mal durfte ein Mitglied der Landesregierung als Gast begrüsst werden. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Chefin EJPD, folgte der Einladung und wohnte der 6. DV als Gast und Referentin bei. Die Erwartungen wurden mehr als erfüllt.

Ganz bescheiden - mit den SBB von Bern und den letzten Teil vom Bahnhof zum Rathaus Weinfelden sogar noch zu Fuss - angereist, wurde die Bundesrätin von den gut 160 Delegierten und Gästen im Weinfelder Rathaus mit einem herzlichen Applaus empfangen. Nach der musikalischen Einstimmung der Weinfelder Schülerband Colours und der kurz gehaltenen Abhandlung der statutarischen Geschäfte der DV, referierte die Bundesrätin rund 40 Minuten zu Gemeindeautonomie und Migration. Und die Bundesrätin wusste, von was sie redete. Als ehemalige Regierungsrätin des Kantons Graubünden, dort zuständig für die Gemeinden, kennt sie die Gemeindestrukturen, die Stärken und Schwächen der Kommunen und auch das Verhältnis zwischen Gemeinden, Kanton und Bund. Sie outete sich als Verfechterin des Föderalismus und als Freundin der Gemeinden. Ermahnte die Gemeinden jedoch gleichzeitig, Aufgaben und Verantwortung dort wo es sinnvoll, weil bürgernah ist, zu übernehmen, auch wenn dies Kosten verursache. Nur durch kompetente und gewissenhafte Erledigung der Aufgaben, immer möglichst nahe am Bürger und die entsprechende Information und Kommunikation, könne Vertrauen geschaffen werden. Vertrauen in alle drei Ebenen des Staates, welches für staatliches Handeln zur Zufriedenheit der Bevölkerung unabdingbar sei. 

Fotos: Stefan Angst, Gachnang

Zusammensetzung

Jede Politische Gemeinde des Kantons Thurgau kann zur jeweils im April stattfindenden Delegiertenversammlung gemäss folgendem Schlüssel Delegierte entsenden:
  • Gemeinden mit einer Einwohnerzahl bis 4'000: 1 Delegierter bzw. Delegierte der Behörde, 1 Delegierter bzw. Delegierte der Verwaltung;
  • Gemeinden mit einer Einwohnerzahl von 4'001 bis 10'000: 2 Delegierte der Behörde, 2 Delegierte der Verwaltung;
  • Gemeinden mit einer Einwohnerzahl über 10'000: 3 Delegierte der Behörde, 3 Delegierte der Verwaltung.